Newsletter

Lebenshilfe Trier

Hier können Sie den Newsletter der Lebenshilfe Trier abonnieren. Senden Sie uns dazu nur eine kurze Email.

Newsletter anfordern

Häufig gestellte Fragen

FAQ

Mein Kind muss regelmäßig Medikamente einnehmen.
Wir dürfen Medikamente nur bei Vorlage eines ärztlichen Attestes verabreichen. Bitte geben Sie die ärztliche Verordnung mit den Medikamenten in der Klasse ab.

Mein Kind kann sich nicht hinreichend äußern.
Wie bereits im Kindergarten können Sie auch in der Schule durch ein Mitteilungsheft Nachrichten an die Schule übermitteln oder erhalten auf diesem Wege unmittelbare Rückmeldungen aus der Schule.

Kinder lernen sehr viel durch Nachahmung. Hat mein Kind in einer solchen Schule überhaupt gute Vorbilder?
Das Lernen durch Nachahmung ist in allen Schularten sowohl in positiver wie negativer Hinsicht gegeben. Es kommt darauf an, welche Bedeutung und Beachtung den negativen Beispielen beigemessen wird. Meist genügt es, dem eigenen Kind zu erklären, warum ein anderes Kind die unerwünschte Verhaltensweise hat und dass es selbst ja nicht so sei oder sein müsse.
In jeder Klasse gibt es sehr unterschiedliche Kinder. Jedes hat besondere Fähigkeiten, aber auch besondere Schwächen, auch wenn es kognitiv als stärkstes gilt. Dieses Kind kann vielleicht von der Sozialkompetenz oder Ordnungsliebe eines anderen Kindes lernen.

Kommt in einer Förderschule der Aspekt der Integration nicht zu kurz?
Der Begriff der Integration wird oft mit gemeinsamem Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern gleichgesetzt. Diese Gleichsetzung bildet nicht die Lebenswirklichkeit ab. Wir verstehen unter Integration auf der einen Seite die größtmögliche Teilhabe an allen gesellschaftlichen Prozessen. Unter diesem Aspekt fördern wir intensiv die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, den selbstständigen Einkauf von Lebensmitteln, selbstständige Nutzung von Freizeitangeboten, Kontakte mit anderen Kindern und Jugendlichen und vieles andere mehr. Und auf der anderen Seite bemühen wir uns um integrative Projekte und die Zusammenarbeit mit Regelschülern, die auch eine gemeinsame Bildung beinhalten.

Lernt mein Kind lesen?
Lesen können ist in gewisser Weise das Ergebnis eines vorauf gegangenen komplexen Prozesses. Einige Komponenten dieses Prozesses seien hier aufgeführt: Symbolverständnis, um zu erkennen, dass ein Buchstabe für einen Laut steht. Raumlage unterscheiden, um z.B. b und d unterscheiden zu können. Rechts, links, oben, unten unterscheiden können. Laute, Silben, Wörter und Sätze akustisch unterscheiden und gliedern können und vieles andere mehr. Zunächst wollen wir die Grundlagen erarbeiten. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, wird Ihr Kind diesen Schritt schaffen.

Was kommt nach der Schulzeit?
Das kommt auf die individuellen Fähigkeiten des Jugendlichen und die gesellschaftlichen Bedingungen (Arbeitsmarkt, Arbeitsförderung) an. Die meisten Schulabgänger finden einen Arbeitsplatz in einer Werkstatt für Behinderte. Dies ist aber keine zwangsläufige oder garantierte Perspektive.
Für nicht werkstattfähige Schulabgänger besteht die Möglichkeit, eine Tagesförderstätte zu besuchen.
Weitere Hinweise erhalten Sie auf der Seite Konzepte der Werkstufe.

Muss mein Kind in dieser Schulart bleiben, auch wenn es große Fortschritte macht?
Wenn ein Schüler so große Fortschritte gemacht hat, dass er voraussichtlich am Unterricht einer Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen teilnehmen kann, muss die Möglichkeit eines Überganges ins Auge gefasst werden. Ausschlaggebend dürfen dabei jedoch nicht allein die Leistungen im Bereich der Kulturtechniken sein, sondern auch soziale Kompetenzen, Belastbarkeit, Durchsetzungsvermögen und anderes. Beide Schulen müssen zusammen mit den Eltern die besten Möglichkeiten für das Kind ausloten.
Dies gilt selbstverständlich auch beim Wunsch nach einer integrativen Beschulung.

Was ist, wenn mein Kind den Lernstoff der Klasse nicht schafft?
In einer Schule mit dem Förderschwerpunkt Ganzheitliche Entwicklung gibt es keinen festgelegten Lernstoff für eine bestimmte Klasse. Der Lernstoff richtet sich ausschließlich nach dem Vermögen des betreffenden Kindes. Deshalb werden auch individuelle Förderpläne erarbeitet in Abstimmung mit den Eltern).