Unterricht
Das Ziel des Unterrichts für Menschen mit ganzheitlichem Förderbedarf ist weitestmögliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Dies ist eine individuelle Größe. Für jede/n Schüler*in ist daher das Ziel der Teilhabe individuell unterschiedlich definiert. Angefangen von sehr basalen Möglichkeiten bis hin zu konkreten Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen ist die Vielfalt der Ziele sehr heterogen. Insbesondere die Kommunikation bei Menschen die gar nicht oder sehr wenig verbal zu kommunizieren in der Lage sind, spielt eine grundlegende Rolle.
Hier werden alle Möglichkeiten der Unterstützten Kommunikation ausgeschöpft. Diese Prozesse sind allerdings immer gemeinsam mit den Eltern durchzuführen.
Der Prozess der Teilhabe mündet im Abschluss der Porta-Nigra-Schule. Gemeinsam mit einem Integrationsfachdienst werden die verschiedenen Kompetenzen eines/einer Schüler*in ermittelt. Gemeinsam mit den Eltern, der Agentur für Arbeit und den lokalen Kostenträgern werden individuelle Möglichkeiten der Beschäftigung entweder in der Tagesförderstätte, der Werkstatt für Menschen mit Behinderung oder in einer sogenannten berufsorientierten Maßnahme (BOM) gesucht. Grundsätzlich ist der Unterricht in der PNS geteilt in fünf Elemente:
Tägliche Routinen im Ablauf
Spontanes/ direktes Reagieren auf momentanen Lernnotwendigkeiten
Geplante Durchführung von Lerneinheiten anhand eines genau definierten Inhaltes
Regelmäßiges Wiederholen und Üben
Konstante Beziehungen über mindestens ein Schuljahr
Regelmäßige Elterngespräche